LEHMDEN-KIRCHE |
| Pfarrkirche Deutschkreutz |
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"Heiliger Geist über der Arche schwebend", Mosaik Gott sagte zu Noah: "Mach dir eine Arche aus Zypressenholz." (vgl. Gen 6, 14) Nach vierzig Tagen öffnete Noah das Fenster der Arche und ließ die Taube hinaus, um zu sehen, ob das Wasser auf der Erde vertrocknet war. (vgl. Gen 8, 6 - 8)
"Maria
im Weinberg", |
| KIRCHENFENSTER |
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Im ovalen Fenster
oberhalb der Kreuzesgruppe entdecken wir Symbole, die für das Leben stehen. Fenster im Altarraum:
Bis zum Beginn des
4. Jahrhunderts wurde das Christentum verfolgt. Erst Kaiser Konstantin
gewährt im Jahre 313 n. Chr. den Menschen Religionsfreiheit. Er selbst
lässt sich erst auf seinem Sterbebett taufen. Hinter dem Tabernakel
sehen wir das Bildnis Melchisedeks. Das Fenster im südlichen Seitenschiff unmittelbar hinter dem Marienbild zeigt den Strahlenkranz mit dem Dreieck, das als Symbol für die Gegenwart Gottes steht. In der Taufkapelle
wird die Taufe
Jesu im Jordan dargestellt. Im Winter 1999/2000 malte der Künstler die restlichen 6 Fenster und die Oberlichte über dem Nordportal. Auf der Flucht vor seinem Bruder Esau hatte Jakob einen Traum. Er sah eine Leiter (die Jakobsleiter) auf die Erde gestellt, deren Spitze den Himmel berührte. Gott stand über der Leiter und sprach: "Ich bin Jahwe, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du ruhst, will ich dir und deinen Nachkommen geben."
Prof. Anton Lehmden malte sehr gerne den heiligen Franz von Assisi, der anlässlich der Jahrtausendwende zur eindrucksvollsten Persönlichkeit des zweiten Jahrtausends nach Christi Geburt gewählt wurde. Franz, der den Legenden nach mit den Tieren reden konnte, gab Lehmden die Möglichkeit, seine Liebe zu den Tieren und seine Vorliebe für die Darstellung bestimmter Tiere in dieser Glasmalerei unterzubringen. Als Mose die Schafe hütete, erschien ihm am Berg Horeb der Engel Jahwes inmitten eines brennenden Dornbusches. Gott trug Mose auf, sein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus ins gelobte Land zu führen. Das Fensterbild über das Pfingstwunder zeigt die feurigen Zungen, wie sie zur Erde schweben, um uns Menschen mit dem Geist Gottes zu erfüllen. Der Künstler stellte sie verschieden groß dar und so, dass sie sich auf dem Erdboden in tulpenartige Blumenkelche verwandeln. Die Oberlichte über dem Nordportal zeigt den Kampf des Guten gegen das Böse. Ein schöner dominanter weißer Vogel wird von einigen schwarzen Vögeln umringt. Die weiße Taube versinnbildlicht das Gute. Wichtig ist, dass sie sich gegen das Böse und das Gefährliche durchzusetzen vermag.
Bis
Oktober 2001 wurden die Kunstwerke in der Kirche um 2 große Ölbilder (Geburt
des Herrn und Auferstehung des Herrn) von Prof. Anton Lehmden erweitert.
Außerdem gestaltete er die Tür zur Gruft.
Die
Säulen und die Brüstung des Chores wurden ebenfalls vom Künstler
bemalt.
Drei Tage nur lag der Sohn Gottes im Grab. Nun kehrt er in den Himmel zurück. In der Darstellung der Auferstehung des Herrn löst sich sein Körper von der Erde und schwebt zum Himmel empor. Das Erlösungswerk ist vollendet. Die 14 Kreuzwegstationen wurden am 9. Juli 1998 von Bischof Dr. Paul Iby gesegnet. Die Kreuzwegbilder sind auf weißem Marmor gemalt. In der Darstellung der Ereignisse konzentriert sich der Künstler auf das Wesentliche. Er sagt: "Die Darstellung des Kreuzweges Christi ist das Nachvollziehen einer dramatischen, mitreißenden und hinreißenden Geschichte mit menschlichen und übermenschlichen Zügen. Die Leidensgeschichte Christi ist mit nichts zu vergleichen." Das Gotteshaus
zieren nun 34 Kunstwerke von Anton Lehmden. Besichtigungen von
8.00 - 18.00 Uhr möglich! |