DIE KÖNIGIN VON SABA |
©
1997 Hungaroton Classic
LTD. |
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Oper in vier Akten |
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| KÖNIG SALOMON | ||
| HOHEPRIESTER | ||
| SULAMITH, dessen Tochter | ||
| ASSAD, Salomons Liebling | ||
| BAAL-HANAN, Palastaufseher | ||
| DIE KÖNIGIN VON SABA | ||
| ASTAROTH, ihre Sklavin | ||
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DER TEMPELWÄCHTER |
| Inhalt Erster Aufzug: Das Volk in Salomons Jerusalemer Palast, unter ihm auch Sulamith, die Tochter des Hohepriesters, erwartet Assad, den Bräutigam von Sulamith, den Salomon dem Gast des Hofes, der Königin von Saba, entgegengeschickt hat. Assad meldet, dass er seine Aufgabe erfüllt habe, weicht jedoch verstört seiner Braut aus. Er gesteht dem König, dass er sich unter den Zedern des Libanon in ein wunderbares Geschöpf verliebt habe, das ihn während des Badens in den Wellen an sich gezogen habe. Als die Königin nach dem festlichen Einzug ihren Schleier lüftet, erkennt Assad sie wieder und will auf sie zulaufen. Vor dem Hofvolk weist ihn die Königin zurück und verleugnet ihn. Salomon erinnert ihn an seine am nächsten Tag stattfindende Hochzeit mit Sulamith. Zweiter Aufzug: Nachts ruht die Königin im Garten des Schlosses. Sie kann sich nicht damit abfinden, dass ihr Geliebter am darauf folgenden Tag mit Sulamith den Bund fürs Leben schließen soll. Ihre Dienerin Astaroth bringt ihr die Nachricht, dass Assad in der Nähe spazieren gehe. Die Königin trägt ihrer Dienerin auf, Assad zu ihr zu locken. Assad erscheint und beider Liebe entflammt von neuem. Im Tempel wartet man bereits auf die Verlobten. Als der Hohepriester beide vermählen möchte, erscheint plötzlich die Königin mit Astaroth. Assad verliert erneut seinen Kopf, unterbricht die Vermählungszeremonie, schleudert seinen Verlobungsring von sich und preist die Königin als seine Göttin. Die Teilnehmer am Gottesdienst fordern den Tod für den gotteslästernden Assad. Salomon behält sich das Recht über das Urteil vor. Dritter Aufzug: Der König gibt zu Ehren seines Gastes erneut ein Fest. Die Königin nutzt die Gelegenheit, um Gnade für Assad zu erbitten. Ihre Falschheit offenbart sich vollends und Salomon verschließt sich ihrer Bitte und ihrer Drohung. Als Sulamith erscheint, vermag ihr Flehen, das aus reinem Herzen kommt, den Herrscher umzustimmen. Er begnadigt Assad, verbannt ihn aber in die Wüste. Vierter Aufzug: Assad trifft kraftlos unter den Palmen der Wüste ein, die Königin ist ihm gefolgt. Ihre letzten verzweifelten Anstrengungen, ihm ihre Liebe zu beweisen, sind allerdings vergeblich. Assad stößt sie von sich. Kurz vor seinem Tode erscheint Sulamith und selig stirbt er in den Armen des Mädchens. |
| Quellenangabe: CD - Textheft, Hungaroton Classic LTD., 1997 HCD 12179-81 |